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Willkommen auf der Homepage unserer Praxis für Physiotherapie Iris Tögemann in Selm!



Bitte beachten Sie die Coronaregeln am Eingang!




Schön, dass Sie sich für unsere Praxis interessieren und auf unseren Internetseiten vorbeischauen. Wir hoffen, dass wir Ihnen hier einen informativen Einblick in die Physiotherapiepraxis geben können.

Mit einem Klick auf unser Leistungsspektrum können Sie sich einen umfassenden Einblick über unsere Therapiemethoden verschaffen. Unser Bestreben ist es, Ihnen mit unserem Leistungsspektrum eine rundum optimale Versorgung zu bieten.

Für Rückfragen zu unseren Angeboten bzw. weiteren Informationen über unsere Praxis stehen wir Ihnen selbstverständlich gern persönlich oder telefonisch zur Verfügung.

Sollte es Ihnen nicht möglich sein, unsere Praxis aus eigener Kraft zu besuchen, vereinbaren Sie einfach telefonisch einen Termin, wir besuchen Sie auch gern zu Hause. Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennen zu lernen und hoffen, dass Sie sich bei uns rundum wohl fühlen werden!

Ihr Team der Physiotherapiepraxis Tögemann in Selm


Öffungszeiten
Montag
von 08:25 bis 15:00 Uhr (ab 15:00 Uhr Hausbesuchtätigkeit)
Dienstag
von 08:00 bis 18:30 Uhr
Mittwoch
von 08:00 bis 13:00 Uhr (ab 13:00 Uhr Hausbesuchtätigkeit)
Donnerstag
von 08:00 bis 18:30 Uhr
Freitag
von 08:00 bis 15:00 Uhr

Außerhalb der regulären Öffnungszeiten Terminvergabe nach Vereinbarung möglich.

Bitte beachten Sie, dass Terminabsagen 24 Stunden vorher erfolgen müssen, da der Ausfall sonst in Rechnung gestellt wird.

Bezüglich der Behandlungszeiten richten wir uns gern nach Ihren Möglichkeiten. Sollte unser Telefon nicht besetzt sein, dann befinden wir uns in der Behandlung und leider sind dann unserer zwei Rezeptionsfachkräfte nicht zu gegen, hinterlassen Sie bitte Ihre Rufnummer auf unserem Anrufbeantworter. Wir rufen Sie unverzüglich in unseren Freiräumen zurück!



Unser Team

Iris Tögemann - Praxis für Physiotherapie Iris Tögemann in 59379 Selm

Iris Tögemann

Inhaberin / Fachliche Leitung, Physiotherapeutin (1994) und sektorale Heilpraktikerin der Physiotherapie (2012)

Geprüfte Therapeutin für:
  • Manuelle Therapie
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Proriozeptive-Neuromuskuläre–Facilitation = PNF (KG ZNS)
  • Schlingentischtherapie

Berechtigt zur Einzelbehandlung nach dem System Schroth und zur Führung der Bezeichnung Schroth-Therapeutin ("Dreidimensionale Skoliose Behandlung nach K. Schroth")

Zertifikat, Fort- und Weiterbildungskurse:
  • Mobilisation des Nervensystems NOI (Neuro-Orthopedic-Institut) Level I und II
  • Funktionseinheit Kiefer "craniomandibuläre Dysfunktion" CMD
  • Atlastherapie
  • Kinesiotape-Methode (Grund- und Aufbaukurs)
  • Einführung in die manuelle Therapie Maitland – Konzept und Haptonomie
  • Dynamische Wirbelsäulentherapie nach Popp Kurs A+B+C
  • Rückenschule in der Einzelbehandlung sowie in der Gruppe als Präventivmaßnahme
  • Präventives und Rehabilitatives Aufbautraining
  • Einführung in die medizinische Trainingstherapie unter den Aspekten der manuellen Therapie, Funktionsanalyse, Cyriax und PNF
  • "Schulterschmerz – Aktuelle Therapie"
  • "Dynamische Stabilisierungen an der Lendenwirbelsäule bei degenerativen Erkrankungen"
  • Qualifikation in der Motopädagogik (senso- und psychomotorische Förderung)
  • Refresher Manuelle Lymphdrainage
  • Chiropressur nach Dr. Thome
  • Spiraldynamik Einführung 3D Wirbelsäulentherapie bei lumbalen Beschwerden
  • Brain Gym
    Definition
    Brain Gym (deutsch: Gymnastik fürs Gehirn) ist ein Bewegungstraining, mit dessen Hilfe die rechte und linke Gehirnhälfte zentriert werden sollen, um die Lernfähigkeit zu verbessern.
    Sie wurden in den 1980er Jahren von Dr. Paul Dennison und seiner Frau Gail Dennison entwickelt.
    Lernen durch Bewegung.
    Bereich aus der Education-Kinesiologie – Edu-K. Es handelt sich hierbei um ein ganzheitliches System.

Ganzheitliche Techniken:
  • Kinesiologie Touch for Health
  • Fußreflexzonentherapie Grund – und Aufbaukurs
  • Craniosacrale Therapie Level 1-4
  • Viscerale Mobilisation 1-2, Osteopathische Behandlungstechniken nach Barral – Ganzkörperdiagnose – Untersuchung und Behandlung des gastro – intestinalen / urogenitalen Systems
  • Funktionelle Orthonomie und Integration Basiskursreihe 1-3 "Manipulationskurs" und Spezialkurs (Manuelle Therapie für Wirbelsäule und Extremitäten)
  • Wirbelsäulen- und Gelenktherapie nach Dorn und Breuß zur Therapeutin für die Dorn Methode
  • Viszerale und craniosakrale Integration bei Kopfschmerz, CMD, Schwindel, Tinitus
  • Sympathikustherapie nach Dr. Steinrücken

Gudrun Potthink - Praxis für Physiotherapie Iris Tögemann in 59379 Selm

Gudrun Potthink

Physiotherapeutin seit Februar 1986
Geprüfte Therapeutin der Manuellen Therapie
Osteopathin

Fort- und Weiterbildungen:
  • PNF-Techniken
  • Matten- und Barrentraining
  • Schröpftherapie
  • Sympathikustherapie nach Dr. Steinrücken

Valentina Weber - Praxis für Physiotherapie Iris Tögemann in 59379 Selm

Valentina Weber

Physiotherapeutin seit April 2004
Geprüfte Therapeutin für Manuelle Lymphdrainage

Fortbildungen / Zertifikate:
  • Fußrefexonentherapie I-III bei Omarthrose und anderen Erkrankungen der Schulter
  • Kiefergelenkbehandlung bei craniomandibulärer Dysfunktion -CMD-
  • Viscerale Therapie Ösophagus, Dünndarm, Kolon, Zwerchfell, Magen
  • Craniosacrale Osteopathie Einführung/Aufbaukurs
  • Migränetherapie nach Kern "Wie der Körper Schmerzfreiheit lernt"
  • Faszien
  • Chiropraktik nach Mutzhas
  • Myofasziale Leitbahnen von Körper und Beinen
  • NL School: Funktionstörungen der Hüft- und Kniegelenke und ihre Korrektur
  • Verletzungen und Funktionstörungen der Schulter- und Ellenbogengelenke
    Korrekturalgorithmus
  • Viszerale Therapie Module I - II
  • Emotionaler Aspekt der Gesundheit in der Praxis der angewandten Kinesiologie, emotionale Dysfunktion traumatischen Ursprungs
  • Typologie der Persönlichkeit MBTI Grundkurs Psychosomatische Störungen und deren Korrektur
  • Sympathikustherapie nach Dr. Steinrücken
  • Grundkurs PNF = Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation
  • Geprüfte Therapeutin für PNF Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation

Leistungen

Zulassungserweiterungen / Schwerpunkte


  • KG - ZNS PNF (BG Position 8103)
  • Manuelle Therapie / MT
  • Manuelle Lymphdrainage / MLD
    (zur Zeit leider keine Kapazitäten mehr für MLD!)

Anwendungen der Physikalischen Therapie


  • Krankengymnastik KG
    chirurgisch, orthopadisch, gynäkologisch, zahnärztlich etc.
  • Weiterbilung für Skoliose
  • Kieferbehandlungen, CMD
  • Manuelle Therapie / MT
  • Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis KG ZNS / PNF
  • Klassische Massage / KMT
  • Bindegewebsmassage / BGM
  • Traktions-Extensionsbehandlung / Schlingentisch
  • Wärmeanwendung: Fango / Heißluft / Heiße Rolle
  • Kälteanwendung: Eis / Kühlpack

Unsere Praxis

Auf einer 160 Quadratmeter barrierefreien Fläche befinden sich neben dem Wartebereich und der großzügig gehaltenen Annahme sieben Therapieräume sowie ein rollstuhlgerechtes Kunden- / Patienten-WC.

Gesundheitsnachrichten

Bei Trennung, Scheidung, Patchworkfamilie
Eltern und Kinder auch emotional auffangen

Eine Trennung oder Scheidung hat ebenso wie das Leben als Patchworkfamilie immer Auswirkungen auf alle, insbesondere auf die Kinder. Die Folgen können sich auf ungeahnte Art und Weise zeigen; manchmal sind sie für die Eltern gar nicht sichtbar. „Kinder erleben eine Gefühlsachterbahn aus Ängsten und Selbstvorwürfen, wenn das propagierte Vorbild einer intakten Familie aus Vater, Mutter, Kind bröckelt oder neue Personen in das Familiensystem kommen“, bestätigt Sarah Henry, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V.). Jedoch denken Erwachsene in einer Phase, in der sie sich selbst in einer emotional stark belasteten oder finanziell angespannten Lage befinden selten daran, ihren Kindern die Sorgen oder Schuldgefühle zu nehmen. Oder hierfür professionelle Hilfe zu holen. Dabei können spezialisierte Ergotherapeut:innen frühzeitig Kinder und Eltern unterstützen, damit alle Familienmitglieder eine solche Krise möglichst unbeschadet überstehen oder bei einem Neuanfang gut zusammenwachsen.

Oft gehen einer Trennung Konflikte voraus, die Eltern vermehrt vor den Kindern austragen. Doch unabhängig davon, ob es im Vorfeld Konflikte gibt oder nicht, stellen sich Kinder häufig Fragen wie: Bin ich schuld daran, dass Mama und Papa sich nicht mehr liebhaben? Sich streiten? Oder „am Ende“: sich trennen? „Kinder dürfen bei einer Trennung oder Scheidung nicht alleine gelassen werden“, betont die Ergotherapeutin Sarah Henry. Bei allem Verständnis für die Not der Eltern sagt sie: „Niemand hat sich eine solche Situation ausgesucht, aber die Kinder haben es am allerwenigsten“. Gerade bei ihnen entsteht jedoch leicht der größte (Entwicklungs-)Schaden.

Die Trennung oder Scheidung gut verarbeiten Die Ergotherapeutin bittet Eltern eindringlich darum, am besten schon bei beginnenden Partnerschaftsproblemen sehr genau auf ihr Kind zu schauen: Hat es, sofern es bereits in der Schule ist, dort Schwierigkeiten? Wie verhält es sich zuhause? Ist es stiller? Aggressiver? Hat es Schlafprobleme? Oder tut es so – und das ist das Schlimmste, was passieren kann – als ob gar nichts wäre? Dann ist davon auszugehen, dass das Kind versucht, alles mit sich alleine auszumachen und es sich von seinen negativen Gefühlen abspaltet. „Die Bandbreite von Anzeichen ist groß und ließe sich beliebig fortsetzen“, berichtet Sarah Henry aus ihrer langjährigen Erfahrung als Ergotherapeutin. Ihr ergotherapeutischer Background prägt ihre Arbeit und sie lenkt ihren Blick immer wieder auf das Ganze, also auch auf das Umfeld. Ist die Person, die erkennen soll, dass das Kind ein Problem hat, emotional dazu in der Lage? Wollte sie die Trennung und wie hat sie diese bisher verarbeitet? Was projiziert sie möglicherweise in das Kind oder die Kinder beziehungsweise empfindet sie die Probleme der Kinder als zusätzliche Belastung? Häufig geraten Kinder zwischen die Fronten, werden instrumentalisiert oder entwickeln durch das Verhalten und die Aussagen der Eltern Loyalitätsprobleme. Doch wäre es im Sinne eines gesunden Erwachsenwerdens für die Kinder entscheidend, wenn die Eltern ihre eigenen Bedürfnisse zur Seite stellen und im Sinne des Kindeswohls handeln.

Professionelle Unterstützung durch Ergotherapeut:innen für die gesamte Familie „Es gibt eine Vielfalt ergotherapeutischer Ansätze und Möglichkeiten, um in solchen Lebenslagen vernünftige, gut umsetzbare Verhaltens- und Bewältigungsstrategien zu erarbeiten – und zwar für alle; für die Eltern ebenso wie für die Kinder“, verweist Henry auf eine sinnvolle und zielgerichtete Vorgehensweise, um die Paarprobleme losgelöst von der Rolle als Eltern anzugehen und parallel die Kinder zu stärken. Um Schlimmeres zu verhindern, ist es ratsam, bereits bei anfänglichen Problemen eines Kindes mit dem Arzt oder der Ärztin zu sprechen. Ein zugewandter Arzt beziehungsweise Ärztin wird bei Schwierigkeiten, die auf eine beginnende Verhaltens- oder Entwicklungsstörung beim Kind hinweisen, beispielsweise Ergotherapie verordnen. Mögliche Diagnosen sind das Verbessern der Sozialkompetenzen des Kindes, eine Anpassungsstörung oder eine depressive Episode. Eine ergotherapeutische Intervention ist auch in Hinblick auf die weitere Zukunft der Familie von großer Bedeutung. Häufig kommen nach einer Trennung oder Scheidung neue Partner:innen ins Spiel. Mit oder ohne eigene Kinder oder mit gemeinsamen Kindern – alles kann bei den Kindern aus der jeweiligen Ursprungsfamilie weiteren oder neuen emotionalen Stress bewirken. Umso wichtiger, aktuelle Probleme zeitnah anzugehen.

Wenn es sich neu zusammenfügt: die Patchworkfamilie „Zentrale Themen für Kinder in einer Patchworkfamilie sind Eifersucht und Konkurrenzerleben, Gefühle von Benachteiligung oder Ungerechtigkeit“, lässt die Ergotherapeutin einen kleinen Blick auf die Gefühlswelt von Kindern in einer solchen familiären Situation zu und ergänzt: „Neue Partner:innen und deren Kinder oder neue gemeinsame Kinder entfachen oft neue Verlustängste oder verstärken bereits vorhandene, sofern sie nicht zuvor therapiert wurden“. Auch Identitätsfragen wie: „Werde ich jetzt ersetzt? Oder: „Wo gehöre ich in diesem System hin?“ beschäftigen diese Kinder. Aus der täglichen Praxis als Ergotherapeutin weiß Sarah Henry wie es meistens abläuft, wenn neue Partner:innen in Erscheinung treten und wie das System bereits dadurch ins Schlingern gerät oder sich Fronten bilden. Sie schlägt eine behutsame Annäherung aller Beteiligter vor. An deren Gelingen macht sich letztendlich auch die Zukunftsfähigkeit einer neuen Beziehung fest. Die Ergotherapeutin legt Eltern nahe, neue Partner:innen allmählich und im eigenem Tempo der Kinder zu integrieren. Zunächst den- oder diejenige namentlich zu erwähnen, von Treffen zwischen Mama oder Papa mit der neuen Bekanntschaft zu erzählen und Fotos zu zeigen. Ein erstes persönliches Kennenlernen sollte, so die Ergotherapeutin, auf neutralem Boden stattfinden. Je nach Alter der Kinder legt sie den Eltern ans Herz, zusammen zu spielen. Und bereits im Vorfeld bei allen klarzustellen: Das Kind und wirklich nur das Kind steht im Fokus und nicht etwa die neue Person. Auch Diskussionen vor dem Kind sind absolut tabu. Wenn es etwas zu besprechen gibt, so kann das nach dem Treffen erfolgen.

Neue Rollenverteilung in der Patchworkfamilie „Falsche oder unausgesprochene Erwartungen sowohl der Eltern als auch der neuen Partner:innen sind häufig ein weiteres Dilemma“, sagt Henry und betont, dass sie Familien, die sie ergotherapeutisch betreut, immer wieder darauf hinweist, was ein Kind im jeweiligen Alter können kann. Und was für eigene Entwicklungsaufgaben es außer den familiären Herausforderungen gerade zu bewältigen hat: Lesen, Schreiben, Rechnen lernen, Pubertät und so weiter. Ergotherapeut:innen, die wie Sarah Henry ihren Schwerpunkt in der Paar- und Familientherapie haben, befähigen ihre Klient:innen, die jeweiligen (neuen) Rollen in der Patchworkfamilie klar zu definieren und den Kindern einfühlsam aber bestimmt zu kommunizieren. Strukturen und Klarheit sind essenziell. Kinder müssen wissen, wer hat wann das Sagen und welche Regeln gelten in der Patchworkfamilie. „Das hilft außerdem, Reaktionen der Kinder wie „Du bist nicht mein Papa/ meine Mama, Du hast mir gar nichts zu sagen“ zu verhindern“, erklärt Henry. Kommen neue, gemeinsame Kinder hinzu, verändert sich die Dynamik im Familiensystem, Probleme spitzen sich häufig weiter zu. Die Kinder aus der vorherigen Beziehung fühlen sich meist benachteiligt, weniger geliebt. Unbewusst „funktionieren“ diese Kinder dann besser und leisten umso mehr, um – auch das geschieht unbewusst – den Eltern zu gefallen und mit ihrer Liebe und Aufmerksamkeit „belohnt“ zu werden.

Ergotherapeut:innen enttarnen spielerisch familiäre Muster Ergotherapeut:innen setzen gerne die Arbeitsmethode des gezielten Beobachtens ein. Ins Spiel vertieft zeigen Kinder – und wenn es um die gesamte Familie geht auch die Eltern – unverfälscht ihre typischen Verhaltensweisen und persönlichen Eigenschaften. „Will jemand unter allen Umständen gewinnen, dominiert eine:r die anderen, wer hält sich akribisch an Regeln und fordert das vom Rest der Familie ein, wer schummelt, wer ist laut, wer wirkt unbeteiligt? Aus diesen Beobachtungen lassen sich die Verhaltensweisen im Familienalltag ableiten“, erklärt die Ergotherapeutin, wie sie eine Grundlage für die gemeinsame Reflexion schafft: Was ist und wer kann was und wie ändern. Ebenfalls sehr zielführend und für die Selbsterkenntnis wegweisend sind Rollenspiele mit vertauschten Rollen: Die Kinder schlüpfen in die Rolle der Eltern und andersherum. Beide können davon profitieren. Oft staunen Eltern, wie das Kind auf ihr schlechtes Benehmen in der Kinderrolle reagiert und welche Erziehungsmaßnahme es für Mama oder Papa bereithält. Genauso erhellend kann es im umgekehrten Fall auf Eltern wirken. Sie bekommen ungefiltert gezeigt, wie das Kind ihr Verhalten wahrnimmt. Auch danach leitet die Ergotherapeutin jede und jeden Einzelne:n an, zu reflektieren und Vorschläge und Ideen zu entwickeln, um in Zukunft etwas anders zu machen. „Es hat einen ungemein positiven Effekt auf die Familiendynamik, wenn alle gemeinsam auf die bestehenden Schwierigkeiten schauen, an Lösungen arbeiten, sich zunehmend sowohl in ihren individuellen Bedürfnissen und ebenso als gesamtes System wahrnehmen und bereit sind, etwas zu ändern, um sich als neue Familie zu finden“, fasst die Ergotherapeutin zusammen.

Informationsmaterial zu den vielfältigen Themen der Ergotherapie gibt es bei den Ergotherapeut:innen vor Ort; Ergotherapeut:innen in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes unter https://dve.info/service/therapeutensuche

22.02.2024 DGA | Quelle: Deutscher Verband Ergotherapie e.V.

Europäischer Tag der Logopädie am 6. März 2024
Wie Eltern die Sprachentwicklung ihres Kindes fördern können

Anlässlich des Europäischen Tages der Logopädie informiert der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) über die Möglichkeiten und Chancen, die die logopädische Expertise in Prävention, Beratung und Therapie für viele Menschen aller Altersgruppen bieten kann.

Ein wichtiges Feld ist dabei die Beratung und Unterstützung von Eltern hinsichtlich der Frage, wie die Sprachentwicklung ihrer Kinder unterstützen und fördern können. Wer nachfolgende Hinweise beachtet, schafft gute Voraussetzungen dafür, dass diese erfolgreich und entspannt verläuft.

Eltern sind Experten für das Befinden ihres Kindes

Eltern verfügen über eine angeborene Fähigkeit, sich sprachlich auf das Niveau ihrer Kinder einzustellen. Sie verstehen ihr Kind in der Regel auch ohne Worte und merken, wenn es ihm nicht gut geht, wenn es sich zurückzieht. Väter und Mütter können einschätzen, was ihr Kind sprachlich leisten kann. Sie sind es auch, die ihren Kindern sprachliche Vorbilder sind.
Eltern können die Sprachentwicklung ihres Kindes zwar nicht weiter vorantreiben, als es das komplexe Zusammenspiel aller Entwicklungsbereiche jeweils zulässt, sie können jedoch gute Bedingungen für die Entwicklung ihres Kindes schaffen.

Erfahrungen anbieten

Die Sprachentwicklung ist eingebettet in die Gesamtentwicklung des Kindes. Kinder benötigen  Erlebnisse im Alltag, um ihr Sprachvermögen aufbauen: Erfahrungen mit Bewegung, mit Gegenständen und Gefühlen, mit zwischenmenschlicher Verständigung, mit Problemlösungen und gemeinsamen Unternehmungen wie dem Einkaufen, mit Spielplatz- oder Zoobesuchen.

Auf die Intuition vertrauen

Kinder lernen Sprache spielerisch beim Erkunden ihrer Umwelt, beim Auseinandersetzen mit Dingen und Personen, beim Spielen. Die Natur hat uns hierfür gut ausgestattet: das Kind mit den nötigen Basisfähigkeiten wie Hören, Sehen, Schmecken und Tasten und mit einer Vorliebe für den zwischenmenschlichen Austausch und die Eltern mit einer intuitiven Anpassungsfähigkeit an die Möglichkeiten des Kindes. Eltern benötigen deshalb keine besondere Ausbildung, um ihr Kind zu verstehen – Einfühlungsvermögen und gutes Zuhören reichen aus.

Einfache Kommunikationstipps

Kleine Kinder benötigen noch etwas mehr Zeit, um ihre Gedanken zu auszudrücken. Es ist wichtig, das Kind aussprechen zu lassen und nicht zu verbessern, während es redet. Anstatt das Kind aufzufordern, etwas nachzusprechen, sollten Eltern in vollständigen, unkomplizierten Sätzen wiedergeben, was es gesagt hat (Beispiel: Kind: „Bus tommt“, Eltern: Ja, da kommt der Bus“). So zeigen Eltern ihrem Kind, dass sie es verstanden haben und bieten zudem ein korrektes Sprachvorbild an. Das Gefühl, in der Kommunikation ernst genommen zu werden, ist eine sehr wirksame Unterstützung des Spracherwerbs.

Gemeinsam Spaß haben

Singen, Tanzen, Bilderbücher anschauen und Geschichten erzählen – alles, was sich sprachlich begleiten lässt und Eltern und Kindern Freude bereitet, unterstützt den Spracherwerb. Grundsätzlich ist eine spielerische Atmosphäre hilfreich: Die kindgerechte Art zu lernen ist das Spiel. Eltern sollten sich täglich Zeit nehmen, die nur für Ihr Kind bestimmt ist und in der sie nicht parallel noch etwas anderes tun.

Schaden Fernsehen und Computer?

Fernsehen und Computer sind nicht generell schädlich. Aber der Umgang damit sollte sorgsam und altersgerecht gestaltet werden. Es ist ratsam, den Konsum zu begrenzen. Wenn Kinder Fernsehen oder Computerspiele nutzen, sollten Eltern mit ihnen über die Sendungen bzw. die Spiele sprechen: Was hat dem Kind besonders gefallen, wie hat es die Sendung oder das Spiel erlebt usw.

Weitere Informationen und zahlreiche Materialien zu den Themen Sprachentwicklung, Sprachförderung, Sprachstörungen und Mehrsprachigkeit finden Sie auf der Website des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. (dbl) unter www.dbl-ev.de

Zum Europäischen Tag der Logopädie

Der Europäische Tag der Logopädie wird am 6. März 2024 zum zwanzigsten Mal begangen. In Deutschland ist er auch im „Jahresplaner Gesundheitstage 2024“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gelistet. Ins Leben gerufen hat ihn der Europäische Dachverband der Nationalen Logopädie-Verbände, ESLA. Dem Dachverband gehören 35 Verbände aus zahlreichen europäischen Ländern an, die mehr als 40.000 Logopäd*innen repräsentieren.

Wie Gehfähigkeit und Mobilität von Schlaganfallpatient:innen signifikant verbessert werden können
Eine neue Studie der SRH Hochschule für Gesundheit und des SRH Gesundheitszentrums Waldbronn untersucht die Wirksamkeit eines leitliniengerechten Therapiekonzeptes nach Schlaganfall.

„Um Patient:innen stets die bestmögliche Behandlung bieten zu können, ist es von enormer Bedeutung, Therapiekonzepte regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln. In einer neuen Studie mit dem SRH Gesundheitszentrum Waldbronn haben wir daher die Implementierung der 2015 veröffentlichten Leitlinie ReMoS (Rehabilitation der Mobilität nach Schlaganfall) untersucht, die über 250 evidenzbasierte Empfehlungen zur Mobilitätsverbesserung nach Schlaganfall umfasst und sich an wichtigen Zielkriterien wie Gehfähigkeit, -geschwindigkeit oder -strecke orientiert“, erläutert Prof. Dr. Claudia Barthel, Professorin im ausbildungsintegrierenden Bachelor-Studiengang Physiotherapie am Campus Stuttgart der SRH Hochschule für Gesundheit.

Dabei wurden 50 Studienteilnehmer:innen im Alter von 45 bis 88 Jahren wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift „pt Zeitschrift für Physiotherapeuten“ publiziert wurden, zeigen, dass das leitliniengerechte Therapiekonzept signifikante Verbesserungen in der Mobilität und Gehfähigkeit der Patient:innen nach Schlaganfall bewirken kann. Insbesondere die Gruppentherapie erwies sich als effektiv, um die Ressourcen der Therapeut:innen optimal zu nutzen und den Patient:innen eine alltagsorientierte Therapie zu ermöglichen.

Prof. Dr. Claudia Barthel betont: „Die Ergebnisse dieser Studie liefern wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung evidenzbasierter Therapiekonzepte in anderen Fachabteilungen. Besonders freut es uns, dass wir mit dieser Studie auch die Kooperationen innerhalb der SRH stärken konnten und auch eine Absolventin unseres Bachelor-Studiengangs beteiligt war.“

Hier geht’s zur Studie: https://physiotherapeuten.de/artikel/implementierung-der-remos-leitlinie-bei-schlaganfall/

Das steckt hinter einer Lymphdrainage
In der Physiotherapie in Dortmund nimmt die Lymphdrainage einen festen Platz ein. Diese Massage-Technik fokussiert sich auf das Lymphsystem und entfaltet ihre Wirkung bei vielen Gesundheitszuständen.

Die Lymphdrainage ist eine physiotherapeutische Maßnahme. Sie konzentriert sich auf das Lymphsystem des Körpers, ein Netzwerk von Gefäßen und Knoten, das eine entscheidende Rolle im Immunsystem spielt. Die Lymphdrainage ist eine sanfte Massage-Technik, die darauf abzielt, den Fluss der Lymphe zu verbessern und überschüssige Flüssigkeiten aus dem Gewebe zu entfernen. Dieser Prozess hat nicht nur einen entspannenden Effekt, sondern kann auch verschiedene gesundheitliche Vorteile bieten. Auch in Dortmund kommt die Lymphdrainage immer häufiger zum Einsatz.


Indikationen für die Lymphdrainage

Die Anwendung der Lymphdrainage erfolgt in der Regel bei bestimmten gesundheitlichen Bedingungen. Eine der Hauptindikationen ist die Behandlung von Lymphödemen, bei denen es zu einer Ansammlung von Lymphflüssigkeit kommt, die oft mit Schwellungen und Unwohlsein einhergeht. Dies kann nach chirurgischen Eingriffen, Traumata oder bei bestimmten Erkrankungen auftreten.

Darüber hinaus wird die Lymphdrainage auch bei Ödemen eingesetzt, die durch Probleme im venösen System verursacht werden. Menschen mit venösen Insuffizienzen oder anderen Kreislaufstörungen können von dieser Therapie profitieren, um Schwellungen zu reduzieren und die Durchblutung zu fördern.


Anwendungsgebiete über die Entschlackung hinaus

Neben der Behandlung von Schwellungen spielt die Lymphdrainage auch eine Rolle in der Rehabilitation nach Sportverletzungen. Durch die Förderung des Lymphflusses trägt sie zur Reduzierung von Entzündungen und zur beschleunigten Heilung bei. Sportler und Sportlerinnen nutzen diese Methode oft, um ihre Genesung zu beschleunigen und die Belastung auf ihr Immunsystem zu minimieren.

Darüber hinaus wird die Lymphdrainage auch bei der Behandlung von Cellulite eingesetzt. Obwohl die Forschung zu diesem Thema gemischt ist, berichten einige Menschen von einer Verbesserung des Hautbildes und einer Reduzierung von Cellulite nach regelmäßigen Sitzungen.


Wann ist Vorsicht geboten?

Trotz ihrer vielfältigen Vorteile ist die Lymphdrainage nicht für jeden geeignet. Menschen mit akuten Infektionen, Thrombosen oder bestimmten Herzerkrankungen sollten vor Beginn einer solchen Therapie einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren. Eine professionelle Einschätzung ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Lymphdrainage die richtige Wahl ist und keine unerwünschten Komplikationen verursacht.

Apotheken-Notdienst

Anschrift
Notdienstzeiten
Löhner Str. 225
32120 Hiddenhausen
Tel: 05223/9 82 60
vom 24.02. - 09:00 Uhr
bis 25.02. - 09:00 Uhr

Kontakt

Praxis für Physiotherapie Iris Tögemann
Ludgeristr. 40
59379 Selm

Telefon: 02592/91 49 55
Fax: 02592/91 49 56

Datenschutz­erklärung

I. Allgemeine Informationen


Kontaktdaten des Verantwortlichen
Praxis für Physiotherapie Iris Tögemann
Ludgeristr. 40
59379 Selm
Telefon: 02592/91 49 55
Fax: 02592/91 49 56
E-Mail: folgt in Kürze

II. Konkrete Informationen zur Erhebung von personenbezogenen Daten


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      (7) der Client IP-Adresse.

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  2. Vertragsdurchführung

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      Die personenbezogenen Daten werden an Dritte nur weitergegeben, wenn dies zum Zweck der Vertragsdurchführung erforderlich ist, etwa bei der Beauftragung eines Versandunternehmens oder der Inanspruchnahme eines Zahlungsdienstleistungsunternehmens.

    2. Dauer der Speicherung

      Die Löschung der Daten erfolgt, sobald diese für die Zwecke, für die sie erhoben oder in sonstiger Weise verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich sind. Diese Frist beträgt fünf Jahre für personenbezogene Daten die § 147 AO unterfallen und zehn Jahre für personenbezogene Daten, die § 257 HGB unterfallen. Die Fristen beginnen mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Daten erhoben wurden.

    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b sowie lit. c DSGVO.

    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

      Da es hier gesetzlich normierte Aufbewahrungsfristen gibt und die Daten zur Vertragsdurchführung gespeichert und verarbeitet bleiben müssen, ist ein Widerspruch oder eine Löschung nicht möglich.

  3. E-Mail-, Telefax- oder Telefon-Kontakt

    1. Zweck der Datenerhebung und -verwendung

      Ein Nutzer kann per E-Mail (auch per Kontaktformular), Telefax oder Telefon mit uns Kontakt aufnehmen. Wir speichern die uns damit übermittelten und vom Betroffenen angegebenen Daten zur Bearbeitung der Anfrage. Diese Daten sind Namen, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefon- und/oder Faxnummer, Datum und Uhrzeit der Anfrage und die Beschreibung des Anliegens, gegebenenfalls Vertragsdaten, wenn die Anfrage im Rahmen einer Vertragsaufnahme oder -abwicklung erfolgt. Die Daten werden nicht an Dritte weitergeben. Sie dienen der Bearbeitung der Kontaktanfrage des Betroffenen.

    2. Dauer der Speicherung

      Sobald die Daten zur Erreichung des Zwecks nicht mehr notwendig sind, werden sie gelöscht, was der Fall ist, wenn sich die Konversation abschließend erledigt hat und der Sachverhalt geklärt ist und keine vertraglichen oder steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen. Diese Frist beträgt fünf Jahre für personenbezogene Daten die § 147 AO unterfallen und zehn Jahre für personenbezogene Daten, die § 257 HGB unterfallen. Die Fristen beginnen mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Daten erhoben wurden.

    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung im Rahmen der Anfrage, nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Rahmen einer Vertragsanbahnung oder -erfüllung oder nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen besteht darin, die Kontaktanfrage bearbeiten zu können und Missbrauch der Kontaktanfrage verhindern zu können. Durch einen jederzeit möglichen Widerruf der Einwilligung wird nicht die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung der personenbezogenen Daten berührt.

    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

      Der Betroffene hat jederzeit die Möglichkeit, die von ihm gegebene Einwilligung zur Datenverarbeitung zu widerrufen und der Speicherung zu widersprechen. Dann werden die zu dem Vorgang gespeicherten Daten gelöscht. Sollte ein Vertrag geschlossen worden sein, gilt oben unter Ziffer II.2.Gesagtes.

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    a) Zweck der Datenverarbeitung
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    Der Einsatz von nicht erforderlichen Cookies (etwa Marketing- Statistik- oder Third Party- Cookies) erfolgt auf Basis einer Einwilligung, die mittels des Cookie-Banners auf unserer Webseite erteilt wurde und auf der Rechtsgrundlage des Art. 6 Abs. 1 lit a. DSGVO beruht sowie für die Datenübermittlung in Drittländer auf Art. 49 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO.

    d) Verhinderungsmöglichkeit
    Der Betroffene kann die Verwendung von Cookies im genutzten Endgerät blockieren oder diese nach dem Einsatz löschen. Unter Umständen sind dann allerdings einzelne Funktionen unseres Angebots nicht nutzbar. Wie Cookies blockiert und bereits gespeicherte Cookies gelöscht werden können, ist der Anleitung der Browser-Software zu entnehmen.

  5. Google Maps

    a) Zweck der Datenverarbeitung
    Wir nutzen den Kartendienst Google Maps von Google (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, Tochtergesellschaft der Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA).
    Bei dem Aufruf des Kartendienstes durch den Klick auf „Karte Aktivieren“ speichert der Webserver von Google automatisch Ihre IP-Adresse, Standortdaten, eine Beschreibung des Typs des verwendeten Betriebssystems, Webbrowsers und Endgeräts, Datum und Uhrzeit der abgerufenen Seiten sowie die Seite, von der aus die Datei angefordert wurde. Die Daten dienen dazu den Kartendienst auf unserer Seite zur Verfügung zu stellen.
    Für die Einzelheiten verweisen wir auf die Datenschutzbestimmungen von Google unter der nachstehenden Internetadresse https://policies.google.com/privacy

    b) Dauer der Speicherung
    Diese Zugriffsdaten werden von uns nicht ausgewertet und spätestens sieben Tagen nach Ende Ihres Seitenbesuchs automatisch überschrieben. Google speichert die Daten nach eigenen Angaben für 6 – 24 Monate.

    c) Rechtsgrundlage
    Die Verarbeitung erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung.

    d) Verhinderungsmöglichkeit
    Der Betroffene kann die Verwendung von Cookies im genutzten Endgerät blockieren oder diese nach dem Einsatz löschen. Unter Umständen ist dann allerdings das Kartenmaterial unserer Webseite nicht nutzbar. Wie Cookies blockiert und bereits gespeicherte Cookies gelöscht werden können, ist der Anleitung der Browser-Softwarezu entnehmen.

  6. YouTube unter Einsatz eines 2-Klick-Plugins

    a) Zweck der Datenverarbeitung
    Wir nutzen die YouTube-Einbettungsfunktion zur Anzeige und Wiedergabe von Videos des Anbieters „YouTube“, der YouTube LLC, 901 Cherry Ave, San Bruno, CA 94066, USA, die vertreten wird durch Google (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, Tochtergesellschaft der Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA).

    Bei dem Aufruf einer mit einem YouTube-Video versehenen Seite, wird zunächst nur ein auf unserem Server abgelegtes Standbild angezeigt. Sobald der Nutzer dieses Bild anklickt, wird – ähnlich wie eine Verlinkung - eine Verbindung zu den Servern von YouTube hergestellt, die dem persönlichen Profil des Nutzers zugeordnet wird und die besuchten Seiten der Webseite mitteilt, wenn er mit seinem YouTube-Account eingeloggt ist. Die Verknüpfung kann verhindert werden, indem vor dem Anklicken ein Logout aus dem Youtube-Account erfolgt.

    Unter https://adssettings.google.com/authenticated finden Sie eine Opt-Out Funktion.
    Unter den nachstehenden Internetadressen erhalten Sie weitere Informationen über die Datenschutzbestimmungen von YouTube und Google
    https://policies.google.com/technologies/ads?hl=de
    https://policies.google.com/privacy

    b) Dauer der Speicherung
    Informationen zum Datenschutz sowie zur Speicherung der personenbezogenen Daten bei „YouTube“ finden sich in der Datenschutzerklärung des Anbieters unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy.

    c) Rechtsgrundlage
    Die Verarbeitung erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung.

    d) Verhinderungsmöglichkeit
    Der Betroffene kann die Verwendung von Cookies im genutzten Endgerät blockieren oder diese nach dem Einsatz löschen. Unter Umständen sind dann allerdings einzelne Funktionen des Angebots nicht nutzbar. Wie Cookies blockiert und bereits gespeicherte Cookies gelöscht werden können, ist der Anleitung der Browser-Software zu entnehmen.

III. Rechte des Betroffenen

Sofern „personenbezogene Daten“ vom Nutzer auf unserer Webseite verarbeitet werden, so hat die betroffene Person (Betroffener) folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen gemäß DSGVO.

  1. Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht auf folgende Informationen:

    1. die Verarbeitungszwecke;
    2. die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;
    3. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
    4. falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
    5. das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    6. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    7. wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
    8. das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
    9. werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so hat die betroffene Person das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
      Wir stellen dem Betroffenen eine Kopie der personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind, zur Verfügung. Für alle weiteren Kopien, die die betroffene Person beantragt, kann der Verantwortliche ein angemessenes Entgelt auf der Grundlage der Verwaltungskosten verlangen.

  2. Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen unverzüglich die Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung hat die betroffene Person das Recht, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten – auch mittels einer ergänzenden Erklärung – zu verlangen.

  3. Recht auf Löschung nach Art.17 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass ihn betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
    1. die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig;
    2. die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung;
    3. die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein;
    4. die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet;
    5. die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt;
    6. die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

  4. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
    1. die Richtigkeit der personenbezogenen Daten von der betroffenen Person bestritten wird, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
    2. die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
    3. der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
    4. die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

  5. Recht auf Unterrichtung nach Art. 19 DSGVO

    Hat der Betroffene gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich seiner personenbezogenen Daten eine Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, eine Löschung Art. 17 Abs. 1 DSGVO oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO geltend gemacht, und hat der Verantwortliche alle Empfänger, gegenüber denen die personenbezogenen Daten des Betroffenen offengelegt wurden, über das Verlangen des Betroffenen informiert (soweit dies nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Aufwand verbunden war), so hat der Betroffene das Recht, vom Verantwortlichen über die Empfänger informiert zu werden.

  6. Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, die ihn betreffenden personenbezogenen Daten, die er einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und er hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns zu übermitteln, sofern

    1. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    2. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Rechte und Freiheiten anderer Personen dürfen dadurch nicht beeinträchtigen werden. Bei der Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Absatz 1 hat der Betroffene das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Die Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit lässt das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO unberührt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

  7. Recht auf Widerspruch nach Art. 21 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
    Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so hat der Betroffene das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht der Betroffene der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Eine vom Betroffenen erteilte Einwilligung kann dieser jederzeit widerrufen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte Erhebung und Verarbeitung bleibt jedoch dadurch rechtmäßig.

  8. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall inkl. Profiling nach Art. 22 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihm gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    1. für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen dem Betroffenen und uns erforderlich ist,
    2. aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen wir unterliegen, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Betroffenen enthalten oder
    3. mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen erfolgt.
      Diese Entscheidungen dürfen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person getroffen wurden.
      In den unter Ziffern a) und c) genannten Fällen treffen wir angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Betroffenen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person auf unserer Seite, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

  9. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat seines Aufenthaltsorts, seines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn der Betroffene der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen diese Verordnung verstößt.
    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

  10. Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf nach Art. 79 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines verfügbaren verwaltungsrechtlichen oder außergerichtlichen Rechtsbehelfs einschließlich des Rechts auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde gemäß Art. 77 DSGVO das Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf, wenn er der Ansicht ist, dass die ihm aufgrund dieser Verordnung zustehenden Rechte infolge einer nicht im Einklang mit dieser Verordnung stehenden Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten verletzt wurden.
    Für Klagen gegen uns der gegen einen Auftragsverarbeiter sind die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem wir oder der Auftragsverarbeiter eine Niederlassung haben. Wahlweise können solche Klagen auch bei den Gerichten des Mitgliedstaats erhoben werden, in dem der Betroffene seinen Aufenthaltsort hat, es sei denn, es handelt sich bei uns oder dem Auftragsverarbeiter um eine Behörde eines Mitgliedstaats, die in Ausübung ihrer hoheitlichen Befugnisse tätig geworden ist


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Anschrift:
Praxis für Physiotherapie Iris Tögemann
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Leitung: Iris Tögemann


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E-Mail: folgt in Kürze

Berufsbezeichnung: Physiotherapeutin verliehen in der Bundesrepublik Deutschland

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Aufsichtsbehörde:
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Unsere E-Mail-Adresse lautet:

Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreit­beilegungsgesetzes teilzunehmen.
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Fristen für Terminabsagen / Zahlungsziele


HINWEISE zu Terminabsagen, nicht wahrgenommenen Terminen und Zahlungszielen:
Unsere Praxis ist eine Bestell- / Terminpraxis, d.h. um für Sie unnötige Wartezeiten zu vermeiden, vereinbaren wir mit Ihnen individuelle, feste Behandlungstermine. Diese Termine sind nur und ausschließlich für Sie reserviert.

Mit Übergabe Ihres Rezeptes gehen Sie mit uns einen „Dienstleistungsvertrag für Heilleistungen“ ein. Die von uns erbrachten Leistungen werden bei gesetzlich Versicherten jeweils von den Gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen, und durch uns direkt mit den gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet.

Privat und Beihilfe versicherten Patienten werden die erbrachten Heilmittelleistungen persönlich in Rechnung gestellt.

Bei versäumten Terminen bzw. nicht mindestens 24 Std. vorher abgesagten Terminen (gilt zu Praxiszeiten und an Werktagen Mon. – Frei.) haben wir keine Gelegenheit, die bereits fest reservierten Zeiten erneut zu vergeben.

Daher bitten wir unsere Patienten ausdrücklich, Termine die nicht wahrgenommen werden können, rechtzeitig – mindestens 24 Std. vorab – abzusagen.

Sollten Sie versäumen, nicht oder nicht rechtzeitig Ihre Termine abzusagen, sind wir gehalten, Ihnen die ausgefallenen Behandlungszeiten gemäß § 615, Satz 3, SGB nach den gültigen Behandlungsentgelten der gesetzlichen, privaten Krankenkassen und Honorarvereinbahrung in Rechnung zu stellen ( § 615, BGB).

ZAHLUNGSZIELE

Liquidationen und Rechnungen, die wir ausstellen sind grundsätzlich mit einem konkreten Zahlungsziel / Fälligkeitsdatum – versehen. In der Regel ist das Zahlungsziel mit 14 Tagen nach Rechnungsstellung angegeben.

Sollten Sie der Meinung sein, eine Liquidation / Rechnung sei nicht korrekt, bitten wir Sie, uns umgehend zu kontaktieren.

Wir bitten unsere Kunden und Patienten auch unter dem Hintergrund, dass wir bereits Tage, Wochen oder sogar Monate vorab Leistung für Sie erbracht haben, diese Zahlungsziele auch entsprechend zu berücksichtigen und vor allem einzuhalten.

Bitte bedenken Sie dabei immer:

Physiotherapeutische und sektorale heilpraktiktische Leistungen sind unabhängig von einer oder Ihrer Krankenkassenerstattung fällig. Haben Sie daher bitte Verständnis, dass wir auf fristgerechte Zahlung bestehen – nicht zuletzt um auch Ihnen und uns zusätzlichen Aufwand und Kosten zu ersparen.

Nicht fristgerecht geleistete Zahlungen werden unverzüglich und kostenpflichtig angemahnt. Entstehende Bearbeitungs- / Mahngebühren, mögliche Verfahrenskosten etc. sind in jedem Fall zu leisten und werden, wie auch der vollständige Rechnungsbetrag ggf. rechtlich eingefordert

§ 611 BGB Vertragstypische Pflichten beim Dienstvertrag

(1) Durch den Dienstvertrag wird derjenige, welcher Dienste zusagt, zur Leistung der versprochenen Dienste, der andere Teil zur Gewährung der vereinbarten Vergütung verpflichtet.

(2) Gegenstand des Dienstvertrags können Dienste jeder Art sein.

§ 615 BGB Vergütung bei Annahmeverzug und bei Betriebsrisiko

Kommt der Dienstberechtigte mit der Annahme der Dienste in Verzug, so kann der Verpflichtete für die infolge des Verzugs nicht geleisteten Dienste die vereinbarte Vergütung verlangen, ohne zur Nachleistung verpflichtet zu sein. Er muss sich jedoch den Wert desjenigen anrechnen lassen, was er infolge des Unterbleibens der Dienstleistung erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Dienste erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt. Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend in den Fällen, in denen der Arbeitgeber das Risiko des Arbeitsausfalls trägt.

IN RECHNUNGSTELLUNG bei Terminversäumnis (rechtlicher Hintergrund)

Die Physiotherapeutische Praxis stellt wie andere vergleichbare Behandlungseinrichtungen seinen Patienten für den Fall, dass von diesen Behandlungstermine nicht wahrgenommen oder nicht rechtzeitig (mindestens 24 Std. vor dem Behandlungstermin) abgesagt werden, den kassenüblichen Vergütungssatz, bei privaten Behandlungen und Gutscheinen den vereinbarten Wert der Behandlung in Rechnung. Obwohl dies gängige Praxis ist, ist diese Vorgehensweise bereits mehrfach bei Betroffenen auf Unverständnis und Ablehnung gestoßen. Wir erläutern Ihnen daher nachstehend die Rechtsgrundlage für diese Vorgehensweise.

(1) Sobald ein Patient in unserer Praxis einen Behandlungstermin vereinbart, kommt ein Behandlungsvertrag in Form eines Dienstvertrages gemäß den § 611 ff BGB zwischen der Praxis und dem betreffenden Patienten zu Stande. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine Kassen- oder Privatleistung handelt. Der Patient unterbreitet der Praxis ein Angebot zum Vertragsschluss (Bitte um Terminvereinbarung), das durch die Benennung eines konkreten Termins von der Praxis schlüssig angenommen wird. Hierdurch kommt ein Dienstvertrag gemäß § 611 BGB wirksam zu Stande; die Einhaltung einer besonderen Abschlussform (zum Beispiel Schriftform) ist nicht erforderlich. Der Vertrag kann auch fernmündlich geschlossen werden.

(2) Aufgrund des wirksam geschlossenen Vertrages ist die Praxis verpflichtet, die für die Behandlung erforderlichen Räumlichkeiten, Behandlungsmaterialien und Therapeuten zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren muss ausreichend Behandlungszeit reserviert werden. Im Gegenzug erhält die Praxis den vereinbarten Vergütungsanspruch für die Behandlung. Der Patient ist vertraglich berechtigt, die Behandlung von der Praxis einzufordern. Er ist verpflichtet, den Vergütungsanspruch zu bezahlen (bei gesetzlich Versicherten wird der Vergütungsanspruch durch den Versicherer erstattet).

(3) Nimmt der Patient – gleich aus welchem Grunde – den vereinbarten Behandlungstermin nicht wahr, so spricht das Gesetz von Annahmeverzug des Gläubigers (hier: des Patienten). Was in diesem Fall mit dem Vergütungsanspruch geschieht, regelt das Gesetz in § 615 S.1 BGB.

Die Praxis wird – bezogen auf den versäumten Behandlungstermin – von seiner Pflicht zur Behandlung befreit, behält aber seinen Vergütungsanspruch gemäß § 615 S.1 BGB. Der Inhalt dieses Paragraphen lautet:

Kommt der Dienstberechtigte mit der Annahme der Dienste in Verzug, so kann der Verpflichtete für die infolge des Verzugs nicht geleisteten Dienste die vereinbarte Vergütung verlangen, ohne zur Nachleistung verpflichtet zu sein.

Der Grundgedanke des Gesetzes ist, dass der Dienstleister im Rahmen seiner Erwerbstätigkeit auf den Vergütungsanspruch angewiesen ist. Er stellt Zeit, Personal, Räumlichkeiten und Behandlungsmaterialien zur Verfügung. Es sind also kostenintensive Dispositionen zu treffen. Er soll deshalb seinen Vergütungsanspruch nicht aufgrund von Vorkommnissen verlieren, die im Risikobereich des Dienstberechtigten (hier: des Patienten) liegen.

Der Vergütungsanspruch bleibt daher unabhängig davon bestehen, ob der Patient schuldlos an der Wahrnehmung des Termins gehindert war, oder ob ein schuldhaftes Verhalten zu Grunde lag.

(4) Aus den obigen Ausführungen ergibt sich, dass auch im Falle der Nichtwahrnehmung oder Absage eines vereinbarten Behandlungstermins der Vergütungsanspruch für diesen Termin grundsätzlich bestehen bleibt. Allerdings sind wir gemäß § 615 S. 2 BGB verpflichtet, das durch die Nichtwahrnehmung des Behandlungstermins freiwerdenden Behandlungspotenzial anderweitig zu nutzen und den Termin möglichst mit anderen Patienten zu belegen. Soweit dies gelingt, kann und wird der Vergütungsanspruch gegen den säumigen Patienten nicht realisiert. Darüber hinaus sehen wir von der Geltendmachung des Vergütungsanspruchs generell dann ab, wenn der Behandlungstermin 24 Std. vorher abgesagt wird.

Andererseits aber muss der Vergütungsanspruch immer dann geltend gemacht werden, wenn der Patient ohne jede Rücksprache einfach zum Behandlungstermin nicht erscheint. Die Praxis hat in diesem Fall grundsätzlich keine Möglichkeit den Termin anderweitig zu vergeben. Wird der Termin zwar abgesagt, dies aber nicht 24 Std. vorher, so sind wir bemüht den Termin an andere Patienten zu vergeben. Soweit dies nicht gelingt, muss auch in diesem Fall der Vergütungsanspruch geltend gemacht werden.

Praxis für Physiotherapie
Iris Tögemann